Ein Tag in Trier

Wir, die Klasse 7b, haben am 8.Mai 2019 gemeinsam mit unseren Lehrern Frau Haupt und Herrn Amberg einen Tag in Trier verbracht – auf den Spuren der Römer.

Bei unserer Ankunft in Trier regnete es, doch dies hinderte uns nicht daran, die Porta Nigra und anschließend den Dom mit dem Heiligen Rock zu besichtigen. Um zum Heiligen Rock zu gelangen, mussten wir uns erst einmal in einer langen Schlange anstellen, da an diesem Tag alle Kindergärten des Erzbistums Triers dorthin gepilgert sind. Danach besuchten wir die Palastaula, auch bekannt als die Konstantinbasilika. Hier wurde uns, wie auch an allen darauffolgenden antiken Bauwerken, ein Kurzreferat vorgetragen.

Nach einer kurzen Mittagspause in der Fußgängerzone Triers brachen wir zu den Viehmarktthermen auf. Da diese überdacht sind, konnten wir dem Regen für eine kurze Zeit entkommen. Dann schauten wir uns die Römerbrücke, die Barbarathermen und die Kaiserthermen an, in denen wir aufgrund ihrer langen unterirdischen Gänge Fangen spielen konnten. Zuletzt machten wir noch einen Abstecher zum Amphitheater. Hier gab es eine Art Keller, in dem sich in den letzten Jahren Regenwasser gesammelt hatte. Insgesamt war es ein sehr gelungener Ausflug, und wir freuen uns auf ein nächstes Mal!

Pia S. und Madita B. (Schuljahr 2018/19)

Latein-Exkursion nach Trier 2019 (7b) (c) KFG

Ausflug in die Welt der Römer

Wie schwer ist ein Kettenhemd? Wie lebten die Soldaten am Grenzwall? Wie schmeckt Sauerampfer? Und: Wie riecht eigentlich Fischsuppe? Die Klasse 6d lernte erst seit wenigen Wochen Latein, aber Antworten auf diese und viele weitere Fragen konnten die Kinder nach ihrer Exkursion in das Museum RömerWelt in Rheinbrohl geben! Am 28. September 2018 machte sich die Klasse, begleitet von Frau Schweigert und Herrn Beyl, auf den Weg zum Caput Limitis nach Rheinbrohl – wo vor fast 2000 Jahren der Grenzwall Limes begann. Eine Erlebnisführung verdeutlichte das Leben der dort stationierten Soldaten.
Als Kopf des Limes bildet Rheinbrohl den Ursprung des einst 550 Kilometer langen Grenzwalls. Seit 2005 gilt der Obergermanisch-Raetische Limes als Teil des neuen UNESCO-Welterbes „Grenzen des römischen Reiches“. Das Museum RömerWelt – als Limes-Informationszentrum – stellt das Leben der Römer am Limes authentisch dar. Entsprechend wurde auch die Führung von einer „echten Römerin“, der  Museumspädagogin Hippler-Born, übernommen. In Tunica, Stola und Palla begrüßte sie als Matrona Claudia die Sechstklässer, die sogleich mit ihrem Wissen über römische Kleidung auftrumpfen konnten.
Im weiteren Verlauf der Führung durfte die Kleidung einer Matrona und auch eines römischen Soldaten selbst anprobiert werden. Dabei wurde den Schülerinnen und Schülern bewusst, wie aufwendig das Ankleiden – besonders mit schwerem Kettenhemd – gewesen sein muss. Umso beeindruckter waren die Kinder über die Information, dass die Soldaten das Ankleiden in nur drei (!) Minuten schafften.Auch andere Aspekte des alltäglichen Lebens der Römer konnten selbst erlebt und erprobt werden. So konnten sie in der Backstube selbst Korn mahlen und im Kräutergarten Sauerampfer kosten. Insgesamt wurde der Ausflug dem Motto der RömerWelt „sehen – verstehen – erleben“ gerecht und hat einen authentischen Eindruck des römischen Lebens am Limes vermitteln können. 

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