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Aufwachsen im digitalen Zeitalter bringt große Chancen mit sich – aber auch Risiken, denen Kinder und Jugendliche nicht allein begegnen sollten. Am Kardinal-Frings-Gymnasium begleiten wir Schülerinnen und Schüler deshalb systematisch dabei, sich sicher, reflektiert und selbstbestimmt im digitalen Raum zu bewegen.
Ein Programm, das mitwächst
Unser Vorhaben zur Prävention im Cyberspace ist als Spiralcurriculum angelegt: Themen wie Persönlichkeitsrechte, Mediennutzung und -sucht, Kommunikationskultur sowie Datenschutz werden nicht einmalig behandelt, sondern altersgerecht wiederkehrend vertieft – von Klasse 5 bis in die Oberstufe. So bauen Schülerinnen und Schüler über die Jahre ein zunehmend differenziertes Verständnis für die Herausforderungen der digitalen Welt auf.
Wie das konkret aussieht
In Klasse 5 stehen erste Schritte im Vordergrund: eine Projektwoche zum Thema (Cyber)mobbing, der bewusste Verzicht auf Klassenchats und ein Austauschabend für Eltern. Ab Klasse 6 kommt Law4School ins Spiel – mit Webinaren für Schülerinnen und Schüler sowie Elternabenden zu Rechten und Gefahren im Netz. In den Klassen 7 und 8 setzen wir uns vertieft mit Körperwahrnehmung und dem Einfluss digitaler Medien auseinander, unter anderem in Zusammenarbeit mit externen Fachstellen. Ab Klasse 9 wird die Präventionsarbeit noch einmal ausdrücklich um die Themen Kriminalität im digitalen Raum und Extremismus im Netz erweitert – unter anderem gemeinsam mit der Kriminalpolizei Bonn und einem Besuch der NS-Dokumentationsstätte Vogelsang.
Medienscouts
Ergänzend wird am KFG ein Medienscouts-Programm aufgebaut: Schülerinnen und Schüler werden darin ausgebildet, andere bei Fragen rund um digitale Medien zu unterstützen – auf Augenhöhe, jahrgangsübergreifend und mit Themen, die über mehrere Bereiche unseres Präventionsvorhabens hinweg wirken.
Der Überblick
Wie die einzelnen Bausteine ineinandergreifen, zeigt unser Spiralcurriculum im Überblick.