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Am 2. Oktober 2026 durften wir am KFG besondere Gäste begrüßen: Neun Schülerinnen aus Kenia im Alter von 16 bis 20 Jahren und die begleitenden Lehrkräfte Beatrice Oyugi und Gabriel Okoth Ochieng besuchten unsere Schule. Ihr Besuch steht im Zeichen der 50-jährigen Gemeindepartnerschaft zwischen St. Laurentius in Niederkassel-Mondorf und St. Lawrence in Uradi, Kenia. Ein Höhepunkt des Jubiläumsjahres ist die Aufführung einer eigens für die Partnerschaft komponierten Festmesse im Kölner Dom. Am 4. Oktober wirken die Schülerinnen bei der Aufführung im Rahmen der Feierlichkeiten „50 Jahre Weltkirche“ musikalisch mit. Um den Austausch mit Gleichaltrigen und einen Einblick in das deutsche Schulleben zu ermöglichen, stand während ihres Aufenthalts auch ein Besuch am KFG auf dem Programm. Im Englisch- und Erdkundeunterricht von Herrn Koch und Frau Nienaber stellten sich die Schülerinnen vor und präsentierten persönliche Fotos aus ihrem Familien- und Schulalltag in Kenia. Schnell entwickelte sich daraus ein lebhafter Austausch über Schule und Freizeit, Familie und Freundschaften, Musik, Kulinarisches und Zukunftspläne. Dabei wurden nicht nur Unterschiede, sondern auch viele Gemeinsamkeiten zwischen den Lebenswelten deutlich. Und ganz nebenbei lernten die Schülerinnen und Schüler vom KFG schnell die ersten Worte auf Swahili. Bei einer kleinen Schulrallye erkundeten die Gäste anschließend unsere Schule und konnten ihre Eindrücke beim gemeinsamen Mittagessen mitteilen und besprechen. Organisiert wurde der Besuch von Frau Siggelkow und Frau Sprenker, Vertreterinnen des Arbeitskreises Partnerschaft mit Uradi, gemeinsam mit den beteiligten Lehrkräften des KFG. Als besonderes Andenken überreichten unsere Gäste dem KFG eine Kayamba, ein traditionelles kenianisches Musikinstrument. Es wird uns künftig an diesen besonderen Besuch und die Begegnung zwischen den jungen Erwachsenen aus Kenia und Deutschland erinnern. Wir bedanken uns herzlich für den Besuch und wünschen unseren Gästen viel Erfolg für ihren Auftritt im Kölner Dom!
Weitere Informationen zur Gemeindepartnerschaft zwischen Mondorf und Uradi gibt es auf der Website des Partnerschaftskreises:
[https://partnerschaft-mondorf-uradi.com/](https://partnerschaft-mondorf-uradi.com/)
Seit dem 14.09.26 verstärkt Ewan Cosker aus Wales als neue Fremdsprachenassistenzkraft das Team des Kardinal-Frings-Gymnasiums. Bis zum 31. Mai wird er den Englischunterricht an unserer Schule unterstützen. Betreut wird Herr Cosker an unserer Schule von Herrn Koch. Fremdsprachenassistenzkräfte bringen Schülerinnen und Schülern die Zielsprache unmittelbar näher: Als Muttersprachler bieten sie authentische Sprechanlässe, unterstützen die Englischlehrkräfte im Unterricht und ergänzen den Unterricht um landeskundliche Einblicke aus ihrer Heimat. Mit diesem Konzept haben wir am KFG bereits sehr gute Erfahrungen gemacht – zuletzt mit Frau Martin aus Irland und Herrn Cogan aus Nordengland. Einen besonders schönen Einstieg hatte Herr Cosker gleich an seinem ersten Tag: Am Montag konnte er das Kollegium beim Kollegiumsausflug näher kennenlernen und so von Anfang an persönliche Kontakte knüpfen.
In den ersten Wochen wird Herr Cosker zunächst die Schule kennenlernen und in verschiedenen Kursen hospitieren. Im weiteren Verlauf des Schuljahres wird er dann gezielt in einzelnen Englischkursen eingesetzt, dort im Sprechen unterstützen, für authentische Sprachsituationen sorgen und sicherlich auch spannende landeskundliche Themen einbringen. Privat hat Herr Cosker bereits in vier sehr unterschiedlichen Ländern gelebt, an der University of York studiert und ist durch Südamerika gereist. Nach seiner Zeit am KFG plant er, sich weiter zum Englischlehrer ausbilden zu lassen. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit und heißen Herrn Cosker herzlich willkommen am KFG!
Herzlich in Empfang genommen wurde am 16.09.24 Joe Cogan - unser neuer Fremdsprachenassistent im Fach Englisch. Herr Cogan wird den Englischunterricht bis Ende Mai 2025 tatkräftig unterstützen. Der 23-Jährige stammt aus Blackpool in Nordengland und hat Alte Geschichte in Durham und Tübingen studiert. Neben seinem akademischen Hintergrund bringt er auch großes Interesse an Fußball, Cricket und Bouldern mit. Im Rahmen des internationalen Programms für Fremdsprachenassistenzkräfte (FSA) arbeiten Studierende aus dem Ausland in deutschen Schulen, um den Fremdsprachenunterricht zu unterstützen und dabei wertvolle Einblicke in das Bildungssystem des Gastlandes zu gewinnen. Herr Cogan wird als motivierter, kulturkundiger Muttersprachler den Englischunterricht am KFG bereichern und den Schüler*innen einen authentischen Zugang zur englischen Sprache und Kultur ermöglichen. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit und wünschen ihm eine tolle Zeit am KFG!
Am 13.11.2023 erhielten die 28 Schüler*innen der Klasse 6b (bilinguale Klasse) den ersten Brief ihres pen pal aus Mattaw, Tansania. Ins Leben gerufen wurde der Austausch von der ehemaligen Schülerin Jule Alles (Abitur 2023), die an der Mbae Primary School vor Ort derzeit einen freiwilligen Dienst absolviert, und ihrer ehemaligen Englischlehrerin Frau Nienaber.
Im Fokus dieses Projektes steht der Austausch anhand von „altmodischen“ Briefen. Die eigene Handschrift beim Briefschreiben ist ein Kunstwerk für sich, eine Autokorrektur gibt es nicht und anstelle von Emojis verzieren persönliche Zeichnungen, Bilder oder Aufkleber die Botschaft. Hinzu kommt natürlich auch noch, dass unsere Schüler*innen ihre Briefe in einer anderen Sprache verfassen, sodass sie hier ihre bereits erlernten Sprachkenntnisse anwenden können. Eine Brieffreundschaft ist nicht nur ein wunderbarer Weg, um neue Freundschaften in aller Welt zu schließen, sondern auch durch einen regen Austausch Einblick in das Alltagsleben und die Kultur anderer Länder zu erhalten. Die Antworten der Klasse 6b sind nun bereits auf dem Postweg nach Tansania und die Schüler*innen warten gespannt auf den nächsten Brief des pen pal.
Mitte September 2022 begrüßten wir Frau Róisín Martin aus Bray - südlich von Dublin (Irland) - herzlich am KFG. Sie unterstützte uns ein Schuljahr lang als Fremdsprachenassistenzkraft den Englischunterricht und spricht zudem noch Irisch-Gälisch, eine der drei gälischen Sprachen. Beim internationalen Austausch von Fremdsprachenassistenzkräften (FSA) wirken Studierende an einer ausländischen Bildungseinrichtung im Fremdsprachenunterricht mit. Sie erhalten einen Einblick in das Bildungswesen des Gastlandes und die dortigen Unterrichtsmethoden.
Als junge, motivierte und landeskundlich versierte Muttersprachlerin ist Frau Martin eine große Bereicherung für den den Englischunterricht am KFG gewesen und wir freuen uns, dass sie ihr Assistenzjahr bei uns verbracht hat!
„Sonnenschein? Das kann nicht London sein!“ Das dachten die fast 70 Schüler*innen der ehemaligen Bilingualkurse sicher, als sie in Begleitung von Frau Nienaber, Herrn Koch und Herrn Kopp vom 14.-16. 2022 Juni nach London gefahren sind. Gefreut haben sich jedenfalls alle über das schöne Wetter, bei welchem sich die Stadt hervorragend erkunden ließ. Besichtigt wurden – nach einer recht kurzen Nacht im Reisebus – etwa der Nullmeridian in Greenwich, verschiedene Sehenswürdigkeiten und die Londoner Innenstadt. Nach einer geführten Tour durch die Stadt durften die Schüler*innen der EF und Q1 die Metropole schließlich selbstständig in Kleingruppen erkunden und machten sich auf den Weg nach Chinatown, SOHO und in andere Winkel der Stadt. Stark übermüdet, aber voller neuer Eindrücke kehrte die Gruppe an Fronleichnam dann zurück nach Bonn.
“The American Dream – A dream for everyone?!” In zwei übersichtlichen, ansprechenden und abwechslungsreichen Vorträgen zum American Dream, erhielten 81 Schüler*innen der Q1 am 31. Januar 2022 einen zusammenfassenden Überblick über historische Wurzeln, das Streben nach freier Religionsausübung und die Vorstellung des eigenen Aufstiegs als zentrale Glaubenssätze der USA. Gabriella Higgins, Referentin vom AmerikaHaus NRW, die der Einladung von Frau Nienaber trotz der Pandemie nachkommen konnte, beantwortete in Begleitung der Projekt-Koordinatorin Bilgehan Sarial insbesondere die Fragen: “Was ist der American Dream?”, “Woher kommt dieser?”, “Für wen ist der amerikanische Traum erreichbar und für wen ist er vielleicht sogar ein Albtraum?”
Als gebürtige US-Amerikanerin aus New York konnte Frau Higgins den Schüler*innen eine authentische und ehrliche Perspektive auf den American Dream geben. So ermöglichte sie ihnen außerdem in Kleingruppen, in Arbeit zu aktuellen Themen wie “Black Americans and the American Dream”, “Indigenous people and the American Dream” und “DACA and DREAMERS” selber Erkenntnisse hinsichtlich der USA und des amerikanischen Traumes zu erarbeiten. Durch den informativen Austausch mit einer Muttersprachlerin über die zentralen Werte und Glaubensansätze der USA konnte das Verständnis des American Dreams erweitert werden.
Wir bedanken uns für die Workshops beim AmerikaHaus NRW, bei Frau Higgins und bei Frau Sarial!