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Unsere Aufgabe ist nicht, der digitalen Welt hinterherzulaufen – sondern Jugendliche so auszustatten, dass sie sich darin selbstbestimmt, kritisch und kompetent bewegen können. Wie wir das konkret angehen, erklären wir hier.
Unsere Haltung
Am KFG bestimmt nicht das Gerät den Unterricht, sondern die pädagogische Entscheidung. Digitale Medien kommen dann zum Einsatz, wenn sie einen echten Mehrwert bieten – für konzentriertes Arbeiten, gemeinsames Entwickeln von Ideen oder das Nachvollziehen komplexer Zusammenhänge. Nicht einfach immer.
Das bedeutet auch: Wir statten Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe I nicht pauschal mit eigenen iPads aus. Stattdessen setzen wir mobile iPad-Koffer und Laptops ein, die gezielt für Unterrichtssituationen bereitstehen. So bleibt der Einsatz digitaler Geräte eine bewusste Entscheidung – keine Dauerbegleitung.
Schritt für Schritt: Wie Schülerinnen und Schüler digitale Kompetenz aufbauen
Digitale Bildung am KFG ist kein einmaliges Ereignis, sondern ein Prozess, der sich durch alle Jahrgangsstufen zieht – mit klarer Progression: mehr Eigenverantwortung, mehr Tiefe, mehr Komplexität.
Klasse 5–6: Erste Schritte – sicherer Umgang mit Klassenchats, Regeln im digitalen Raum, Cybermobbing erkennen
Klasse 7–9: Vertiefung – Datenschutz, Urheberrecht, Social Media, Selbstbehauptung im Netz
Klasse 10 – Oberstufe: Reflexion – Extremismus im Netz, Fake News, Künstliche Intelligenz – und eigenes Gerät im Unterricht
Ergänzt wird das durch Kooperationen mit externen Partnern: Law4School hält Webinare für Schülerinnen und Schüler sowie Informationsabende für Eltern. Das DASDA Theater Aachen setzt sich künstlerisch mit Social Media auseinander. Die Kriminalpolizei Bonn ist regelmäßig zu Gast. Und wir binden Eltern bewusst ein – weil Medienerziehung nicht an der Schultür endet.
Informatik und digitales Arbeiten
Informatik wird am KFG in allen Stufen als eigenständiges Fach unterrichtet – von Klasse 5 bis zum Abitur, einschließlich Differenzierungskursen in der Mittelstufe und Grundkursen in der Oberstufe. Alle Unterrichtsräume sind mit digitalen Displays ausgestattet; über das schulische WLAN können Geräte im gesamten Gebäude genutzt werden.
Ab der Einführungsphase (EF) können Schülerinnen und Schüler ihr eigenes Tablet mitbringen – vorbereitet durch den schrittweisen Aufbau digitaler Kompetenz in der Sekundarstufe I. Für die Jahrgangsstufe 10 ist das mit entsprechender Genehmigung bereits möglich.
Womit Ihr Kind arbeitet
Unterrichtsmaterialien und Aufgaben laufen über die Lernplattform Moodle – ein System, das an Schulen und Universitäten weit verbreitet und entsprechend erprobt ist. Die Organisation des Schulalltags – Klassenbuch, Krankmeldungen, Elternkommunikation – läuft über Schulmanager-Online.
Künstliche Intelligenz
KI verändert, wie wir arbeiten, lernen und kommunizieren – das gilt auch für den Schulalltag. Am KFG nehmen wir das ernst: Wir erarbeiten derzeit schulinterne Leitlinien für den Umgang mit KI-Werkzeugen im Unterricht und begleiten Schülerinnen und Schüler dabei, diese Technologien kritisch und kompetent einzusetzen. Unser Ziel ist keine pauschale Freigabe und kein pauschales Verbot – sondern eine reflektierte Haltung, die wir gemeinsam mit dem Kollegium, den Schülerinnen und Schülern und den Eltern entwickeln.
Handyregelung
In der Sekundarstufe I gilt am KFG ein klares Handyverbot – auch in den Pausen. In der Sekundarstufe II ist die Nutzung in Pausen und Freistunden erlaubt; im Unterricht gilt für alle das Gleiche: Smartphones bleiben weg.
Dahinter steckt keine Technikfeindlichkeit, sondern eine pädagogische Überzeugung: Konzentriertes Lernen und echte soziale Pausen brauchen Raum – und den schaffen wir bewusst.
Fragen zur Digitalisierung am KFG?
Schreiben Sie gerne an it@kfg-bonn.de