KFT auf Tournee

Plakat KFT 2022

"Ver-rückte Zeiten" war nach drei Jahren zwangsbedingter Pause die erste KFT-Neuproduktion, die direkt an drei Orten eingeladen war. So ergab sich eine Tournee-Woche: Start in Köln auf der Didacta-Bildungsmesse am Stand der Kirchen, Hauspremiere am Patrozinium am KFG vor viel Publikum, erneute Vorstellung am Montag darauf für die Stufen EF/Q1, die interne Zielgruppe des KFT, und dann, als fulminanter Höhepunkt, vor Fronleichnam vor etwa 200 Zuschauer*innen im Satiretempel "Pantheon". Möglich wurde dies durch die Nominierung bei "Spotlights", dem Schultheaterfestival der Jungen Theatergemeinde Bonn-Rhein-Sieg, bei dem das KFT in den letzten 23 Jahren schon oft teilgenommen und 2015 sogar den "Kobold", den höchsten Preis für die beste Inszenierung, erhalten hatte ("Die letzten Tage der Menschheit"). Für die aktuelle Produktion "zwischen Dichtung und Wahrheit" lobte die Jury das "glänzende Improvisationstheater" der beiden Hauptdarsteller Finn Sch. und Liam D., das das Publikum zwischen Rezitationen literarischer Texte "hervorragend (...) in lockerem Talk ins Hier und Jetzt" holte. "Die Sprechchöre (der 6a) boten deutliche Artikulation und präzise Abstimmung". Die Urkunde wandert in den kommenden Tagen in die dann endlich wieder präsente Vitrine des KFT gegenüber dem Sekretariat. Aber noch besser: Ab nächster Spielzeit wird sich das KFT auch jüngeren Nachwuchsschauspieler*innen öffnen. Näheres folgt in Kürze.