Besuch der Bernhardiner-Hündin Madonna

BIO_2019_Madonna (c) KFG

Am Montag, den 18. Februar 2019 kam Frau Kasper mit ihrer Bernhardiner-Hündin Madonna zu unserer Klasse 5d.  Madonna ist eine Therapiehündin mit vielen Fähigkeiten. Sie kommt aus einer Zucht in Bayern.

Als wir uns im Atrium zusammengesetzt hatten, wurden uns von Frau Kasper unsere Fragen beantwortet, die wir uns selbst aufgeschrieben hatten. Es wurde uns z.B. erklärt, was einen Therapiehund auszeichnet. Für die Arbeit mit Patienten ist es wichtig, dass der Hund ein ruhiges Wesen hat. Er soll auch dann ruhig bleiben, wenn ihn ein anderer Hund laut anbellt, es um ihn herum unruhig ist oder wenn ihm jemand versehentlich weh tut. Einem Therapiehund gefällt der Kontakt mit dem Menschen, er wird gerne gestreichelt.

Anschließend  wurde uns gezeigt, was Madonna alles kann. Dabei beachteten wir die Regeln zu einem guten Umgang mit einem Hund. Es gab einen Hindernisparcour, wo Madonna die Hindernisse überspringen sollte und einen Tunnel, durch den sie nur lief, wenn ein Leckerli hineingeworfen wurde. Immer wenn sie den Parcour schaffte, bekam sie ein Leckerli.

Uns wurde gezeigt, dass Madonna bei verschiedenen Pfeiftönen erkennt, ob sie sich setzen, hinlegen oder herkommen soll. Sie befolgte die Töne sofort. Es wurde erzählt, dass sie einmal  über eine Straße laufen wollte, als ein Auto kam. Durch den Pfeifton „sitz“ habe sie sofort gestoppt, bevor etwas passierte.

Bei einer anderen Aufgabe wurden Kinder ausgesucht, die Leckerlis in eine Box mit mehreren Fächern taten. Es wurde aber nur in 2 Fächer etwas reingelegt.  Madonna schaffte es, die richtigen Fächer auszuwählen. Dann bekam sie diese Leckerlis.

Die letzte Aufgabe war eine Personensuche. Madonna wurde ein oft benutzter Gegenstand von einem Kind hingelegt und es wurde ,,sniff, sniff“ gesagt. Dann sollte sie dieses Kind finden. Obwohl da so viele Kinder mit vielen anderen Gerüchen waren, gelang es Madonna nach einiger Zeit, das richtige Kind zu finden und ihre Belohnung zu bekommen.

Wir hatten alle viel Spaß mit Madonna. Sie ist eine tolle Therapiehündin, die uns viele ihrer Fähigkeiten gezeigt hat.

Alexander 5d

5. Klässler erforschen die „Welt der Spinne“

BIO_2018_Spinnen5d

Am Montag , den 24.9.2018, kamen 4 Studenten der Uni Köln in die Klasse 5d, um mit uns den MINTmobil Workshop „Die Welt der Spinne“ zu machen.  Als erstes hatten sie ein Wollknäuel vorbereitet und es wurde von Kind zu Kind geworfen. Dabei musste jeder ein Stück festhalten und ein Wort zum Thema Spinnen sagen. Danach haben wir etwas über die Spinnenarten geredet und über die verschiedenen Netze. Dann teilten wir uns in Gruppen auf und bekamen ein Lupenglas, einen Pinsel und dann ging es los!

Wir sollten auf dem Schulgelände Spinnen suchen und sie fangen. Mit dem Pinsel sollten wir das Netz ein kleines bisschen berühren um die Spinne anzulocken und sie dann vorsichtig mit dem Pinsel in das Lupenglas stupsen. Nacheinander erklärten wir, wie die Spinnen und die Spinnennetze aussahen und ließen anschließend die Spinnen wieder frei. Wir hatten eine Menge über Spinnen gelernt und sie können echt interessant sein. Es war cool, dass die Studenten da waren und wir haben uns alle sehr gefreut!

Amelie 5d

Verein für Impfaufklärung am KFG

Im Rahmen einer Unterrichtseinheit zum Thema Immunbiologie erhielt die Klasse 9d in ihrem Biologieunterricht am 22.03.2018 Besuch von Vertretern des Vereins für Impfaufklärung. Schon vor dem Besuch zeigte sich, dass es bezüglich des Themas viele Fragen in der Klasse gab. Das Pilotprojet im Raum Köln-Bonn bietet Schulen eine wissenschaftsbasierte Impfaufklärung, indem speziell ausgebildete Medizinstudenten Schulen besuchen. Die Vertreter des Vereins brachten den Schülerinnen und Schüler das Thema mit kurzen Impulsvorträgen und interaktiven Arbeitsphasen nahe.

BIO_2018_Impfung1 (c) KFG

So lernten die Schülerinnen und Schüler unter anderem etwas über die Geschichte und Entwicklung von Impfungen sowie den Unterschied zwischen aktiver und passiver Immunisierung. Neben der Impfaufklärung und den Erläuterungen zu den Basics der Immunisierung erhielten die Lernenden zudem die Möglichkeit den eigenen Impfschutz mit Hilfe ihres Impfpasses und dem gültigem Impfkalender zu überprüfen. Die Schülerinnen und Schüler zeigten großes Interesse und können nun hoffentlich ihre bald eigene erste Impfentscheidung aufgeklärt treffen.

MINT-Mobil im Biologieleistungskurs

Am 04.10.2017 besuchten Studenten der Universität zu Köln aus dem Fachbereich Biologie mit dem MINT-Mobil der Stiftung Wissen den Unterricht des Leistungskurses Biologie in der Q2. Im Gepäck hatten sie die verschiedensten Versuche rund um das Körperschema in der Großhirnrinde. Nach einer Filmsequenz zum Einstieg wurde die Frage aufgeworfen, warum wir ganz selbstverständlich wissen, ob wir beispielsweise gerade aufrecht stehen, auf der Couch liegen oder uns jemand am Arm berührt, selbst wenn wir die Augen geschlossen haben? Dieses Wissen über den eigenen Körper ist von Geburt an auf der Großhirnrinde präsent und hat eine große Bedeutung für alltägliche Handlungen. Erst bei Störungen der eigenen Körperwahrnehmung oder Sinnestäuschungen wird offenkundig, wie essentiell dieser Automatismus für uns ist.

Im Anschluss an einen kurzen Wissens-input über das Körperschema, die Funktionen der verschiedenen Hirnareale sowie den Aufbau der Großhirnrinde, hatten die Schülerinnen und Schüler bei verschiedenen Experimenten die Möglichkeit ihre Wahrnehmung von sich selbst zu überprüfen oder zu überlisten.

Bei der Rubber-Hand-Illusion wird gleichzeitig die nicht sichtbare linke Hand des Probanden und eine künstliche Hand, die für den Probanden sichtbar ist, mit einem Pinsel stimuliert (siehe Foto). Schon nach kurzer Zeit gewinnen einige Schülerinnen und Schüler das Gefühl, die künstliche Hand gehöre zu ihrem Körper. Erklärt wird dies dadurch, dass das Gehirn versucht, die Widersprüche zwischen den verschiedenen Sinneseindrücken zu verarbeiten und diese auflöst, indem es die sensorische Präzision verändert und damit seine Aufmerksamkeitszuteilung variiert. Da auf diese Weise der somatosensorische Input vermindert wird, verschwindet der Widerspruch zwischen den Informationen, die das Auge übermittelt und der Information über die Armposition. Das Gehirn unterdrückt also störende somatosensorische Informationen aktiv, wenn es mit zwei gegensätzlichen Informationen konfrontiert wird.

Bei der Hammer-Hand-Illusion gewinnt der Proband den Eindruck, seine nicht sichtbare Hand, auf die in regelmäßigen Abständen mit Hammer geklopft wird, bestehe aus Keramik und er fühlt, dass die Hand kalt und unbeweglich wird, weil er über einen Kopfhörer hört, wie der Hammer auf Keramik klopft. Auch hier werden vom Gehirn widersprüchliche Informationen völlig neu verbunden, so dass eine solche Täuschung entstehen kann.

BIO-MINT-Mobil-LK-2017 (c) KFG

Im Anschluss wurden die verschiedenen Versuche besonders unter dem Aspekt der psychischen Erkrankungen ausgewertet. Die Schüler und Schülerinnen erlebten einen beeindruckenden und motivierenden Workshop, dessen Inhalte den Themenbereich der Neurobiologie noch einmal gewinnbringend von einer ganz anderen Seite beleuchteten.

Larissa Pauly

Eine Lernstunde für alle fünf Sinne

BIO_2017_MintMobil

Am Donnerstag, dem 8. Juni 2017, nahm die Klasse 5d an dem MINTmobil Workshop „Unsere fünf Sinne – wie helfen sie, wie täuschen sie?“ teil. Das Projekt MINTmobil ist Teil der Initiative „Schule trifft Wissenschaft“ der Stiftung Wissen der Sparkasse KölnBonn.

Zu jedem Sinn gab es eine Station. Die Station „Sehen“ handelte von Blickwinkeln und von optischen Täuschungen. Beim „Hören“ ging es um Schallausbreitung und um Tonlagen. Ein Schmerzexperiment, das sich auf die Nervenzellen in der Haut bezog, durfte man bei „Tasten“ machen. Bei „Riechen und Schmecken“ erschnupperte und erschmeckte man Lebensmittel.

Das war wirklich eine Stunde für alle fünf Sinne.

Autor: Manuel J., 5d