ALL.Täglich im Deutschen Musem in Bonn

MINT_2019_ALLtäglich1 (c) Deutsches Museum Bonn

Am Dienstag, dem 12. März 2019, fuhren wir, der Naturwissenschafts-Kurs 9 von Herrn Huntemann und einige Mitglieder der KFG-MINT-Akademie, zum Deutschen Museum in Bonn-Bad Godesberg.

Wir besuchten die Ausstellung All.Täglich!, die sich um Experimente im All und deren Auswirkung auf unser jetziges und zukünftiges Leben auf der Erde dreht. Es sollte auch eine Nachbetrachtung unseres Funkkontaktes zu Alexander Gerst auf der ISS im Sommer des vergangenen Jahres werden.

MINT_2019_ALLtäglich2 (c) KFG

Wir wurden von zwei Museums-Mitarbeitern empfangen und in den unteren Teil des Museums geführt. Dort fanden wir einen Halbkreis aus Stühlen vor. Wir setzten uns hin und waren schon mitten im Museum, denn überall um uns herum waren Ausstellungen von unterschiedlichen Dingen, die zum Weltall gehören, zu sehen. Um erstmal ins Thema hinein zu kommen, sammelten wir Wörter zu dem  Begriff „Weltall“, wie z.B. Star Wars, Planeten, ISS und Alexander Gerst, denn der war bei uns allen noch gut im Gedächtnis.

Anschließend wurden wir in Forscher-Gruppen eingeteilt, die verschiedene Themenbereiche behandeln sollten. Ein Themenbereich war z.B. „Gesundheit und Ernährung“. In den Aufgaben, die wir gestellt bekamen, ging es auch um den Satelliten Rosetta und warum dieser so besonders wichtig auf der Gesundheits- und Ernährungsebene ist. Die Ausstellung Gesundheit und Ernährung war in acht verschiedene Themenbereiche eingeteilt:

MINT_2019_ALLtäglich3 (c) KFG
  1. Der Augen-Laser,
  2. Der Kreislauf-Checker,
  3. Die „Aufpasser“-Weste,
  4. Das Kreislauf-Tuning,
  5. Der Linsen-Coup,
  6. Der Rücken-Retter,                      
  7. Die 4-Minuten-Muckibude und
  8. Der Krebs-Detektor.                                   

Die Zusammenfassung von dieser Ausstellung war: Was im Weltraum Astronauten fit und gesund hält, kann auch auf der Erde nützlich sein. Ob besseres Sehen, stabilerer Kreislauf, effektivere Hautkrebs-Früherkennung, Muskelaufbau oder neue Therapie gegen Rückenschmerzen: Von Innovationen aus der Raumfahrt-Forschung haben in puncto Gesundheit alle Generationen etwas. Und auch der Weg von schwarzen Löchern (im All) zu schwarzen Punkten (auf der Haut) ist verblüffend kurz.

MINT_2019_ALLtäglich4 (c) KFG

Durch diese tolle und anschauliche Ausstellung konnten wir unsere Aufgaben beantworten. Um dies alles herauszufinden, hatten wir eine gute Stunde Zeit. Danach trafen wir uns wieder in dem Stuhlkreis. Dort machten wir eine Forscher-Konferenz und stellten nacheinander unsere Forschungen/Ergebnisse vor. Die anderen Gruppen hatten sich mit den Themen „Wohnen und Arbeit“, „Reisen und Freizeit“, „Mobilität und Kommunikation“ und „Wissen und Bildung“ beschäftigt. Nachdem jede Gruppe vorgetragen hatte, haben wir in die Zukunft geschaut  und uns gefragt, was sich in der Zukunft ändert oder ändern könnte.

Zum Schluss durften wir den Rest des Museums erkunden. Die Zeit ging schnell herum und insgesamt lässt sich sagen, dass es eine tolle Erfahrung war und auf jeden Fall Spaß gemacht hat, in die Welt der Raumfahrt einen anderen Blick zu erhalten.

Annika, Luisa, Jonas, Tim, Lennart, Kornelius, Yannik und Marton, Klasse 9 (2018/19)

Das MINTmobil zu Besuch am KFG

MINT_2019_MINTmobil1 (c) KFG

Am 25. Januar 2019 war es soweit! Das MINTmobil war da und alle Kinder hatten sich darauf gefreut. Wir waren alle sehr aufgeregt und hatten uns gut vorbereitet. Das heutige Thema war „Schall und Klänge sichtbar machen“. Nachdem man sich vorgestellt hatte, wurden wir in drei Gruppen eingeteilt.

Forschungsauftrag eins war „Das Schnurtelefon“. Dafür benötigte man zwei Plastikbecher, einen zwei Meter langen Faden und eine Schere. Zuerst musste man in jeden Becher ein Loch stechen und die Schnur zwischen den Bechern festbinden. Dann sollte man probieren, was passiert, wenn der Faden gespannt ist und was wenn nicht. Unser Fazit ist, dass man – wenn die Schnur gespannt ist – sich unterhalten kann. Wenn die Schnur nicht gespannt ist, kann man den anderen nicht verstehen. Wir haben probiert, fünf Telefone miteinander zu verbinden. Es war sehr leise, aber es hat funktioniert!

MINT_2019_MINTmobil2 (c) KFG

Der zweite Forschungsauftrag war eine „Gummigitarre“ zu bauen. Bei dem Versuch mussten wir probieren, welche Töne, die wir mit Gummis machten, höher und welche tiefer waren. Nach diesem Versuch setzen wir uns zusammen und sammelten unsere Ergebnisse.

Es gab noch zwei weitere Aufträge. Einer davon war ,,Die tickende Uhr“. Dabei mussten zwei Kinder helfen. Das eine Kind musste eine tickende Uhr in ein Glas stellen. Das andere Kind musste mehrere Versuche durchführen, wann es wie gut die tickende Uhr hören konnte.

Der letzte Versuch hieß „Das Trommelfell“. Bei diesem Versuch musste man Körner auf eine über eine Schüssel gespannte Frischhaltefolie legen. Dann musste man auf die Folie klopfen und protokolieren, was passierte.

MINT_2019_MINTmobil3 (c) KFG

Ich fand den Tag mit dem MINTmobil sehr gelungen und würde mich freuen, wenn das MINTmobil noch einmal kommen würde.

Yannis M., 6e (2018/19)

MINT in der Projektwoche 2018: Vorbereitung des Livecalls

Unsere Projektwoche im Mai 2018 stand unter dem weit gefassten Motto „Natur und Kultur“, so dass auch diesmal wieder MINT – Projekte im Angebot für die Schülerinnen und Schüler platziert werden konnten.

Die Besonderheit in diesem Jahr war, dass die Ergebnisse der Projektarbeiten nicht nur im Anschluss auf unserem Patronatsfest präsentiert wurden, sondern dass insbesondere die Projekte mit MINT – Bezug zur Gestaltung des Rahmenprogramms zum „Jahrhundertevent“ des KFG beitragen sollten: dem Live-Call mit Alexander Gerst auf der Internationalen Raumstation ISS (siehe Bericht an anderer Stelle unserer Homepage).

Als Projekt mit direktem Bezug zu den Forschungsarbeiten und dem Leben der Astronauten auf der ISS ist zunächst der Workshop „Experimente in der Schwerelosigkeit“ zu nennen. Dieses wurde auch an den Anfang unseres Rahmenprogramms gestellt, auf einer großen professionellen Bühne, die eigens auf unserem Sportgelände errichtet worden war. Unserem Publikum aus  Schülern, Eltern und viel Prominenz, sollte auf diese Weise zunächst eine Vorstellung von der Schwerelosigkeit vermittelt werden. Die Teilnehmer an diesem Projekt erhielten große Unterstützung von Dr. Bräucker und seinen Mitarbeitern im Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt in Köln-Porz (DLR), denn sie konnten nicht nur im Physiksaal unserer Schule experimentieren, sondern an einem der Vorbereitungstage auch in den School-Labs selbst  (https://www.dlr.de/next/desktopdefault.aspx/tabid-7757/).

Aber auch das Engagement der Mitarbeiter des DLR am Standort Bonn – Oberkassel muss lobend erwähnt werden.

So durfte eine andere Projektgruppe das Zentrum in Oberkassel besuchen und wurde dort von dem Verantwortlichen für das Projekt „Icarus“ , Johannes Weppler, über Sinn und Zweck dieser Forschungsarbeit  auf der ISS umfassend informiert

(https://www.dlr.de/rd/desktopdefault.aspx/tabid-2277/3405_read-47819/).

Auf diese Weise wurde das Interesse der Schülerinnen und Schüler am „Birdwatching“ an den übrigen Tagen der Projektwoche nochmals intensiv gefördert (s.a. Filmclip zum Projekt „Birdwatching“: https://youtu.be/asXwItgMngo).

Im Projekt „Mikroplastik“ kamen unsere beiden Fluoreszenzmikroskope in der Biologie zum Einsatz.

Mit Unterstützung durch unseren Schüler-Vater und Mikroskop-Experten, Herrn Dr. Josten, wurden hier u.a. Wasserproben aus den nahgelegenen Flussläufen untersucht.

Die Menge an gefundenem Mikroplastik war für alle Beteiligten beeindruckend (s.a Filmclip „Fluoreszenzmikroskopie“: https://youtu.be/S12etEACMFk). Im Anschluss an dieses Projekt besuchten Herr Dr. Braun und seine Mitarbeiter unsere Schule. Sie koordinieren von Oberkassel aus das Forschungprojekt „Flumias“ auf der Weltraumstation und Ihnen gelang es, einen für die Schüler nachvollziehbaren Bezug zu den eigenen Fluoreszenzuntersuchungen herzustellen. Bei „Flumias“ handelt es sich um den Test eines neuartig entwickelten Fluoreszenzmikroskops unter den Bedingungen der Schwerelosigkeit  (https://www.dlr.de/dlr/desktopdefault.aspx/tabid-11017/1813_read-26326/#/gallery/30227).

Nicht ganz so wissenschaftlich ging es im Projekt „MISSIONX – trainiere wie ein Astronaut“ zu. Jedoch lernten unsere jüngsten Schülerinnen und Schüler hier mit sehr viel Spaß, wie sich die Astronauten durch sportliche Bewegung und gesunde Ernährung fit halten -, ein Thema, das auch Gegenstand im Kernlehrplan des Biologieunterrichts ist (s. a. Filmclip „MISSIONX“: https://youtu.be/GLjVLrM14lY).

Bereits vor dem Start der der Projektwoche hatten einige Schülerinnen und Schüler der Stufen 8 und 9 durch ihre Teilnahme am Wettbewerb „Zeitkapsel“ einen Beitrag zum Rahmenprogramm des Live-Calls erarbeitet (s. Homepage unter MINT – Wettbewerbe und https://www.dlr.de/next/desktopdefault.aspx/tabid-12488/).

Somit verfügte unsere Schule über ein breit gefächertes MINT – Angebot, um das Rahmenprogramm zum Livecall entsprechend bunt gestalten zu können.

Die Filmclips wurden übrigens ebenfalls in der Projektwoche von unserer Film-AG erstellt. Sie wurden im Wechsel mit Kurzfilmbeiträgen des DLR zwischenzeitlich auf der großen Leinwand vor und nach dem Call eingespielt.

Das Medieninteresse war derartig groß, dass Zeitungen und Fernsehen unsere Schule bereits vor dem Livecall besuchten, um über unsere Vorbereitungen zu berichten

Achim Huntemann