Wettbewerbe

Durch die Teilnahme an Wettbewerben wird das Interesse unserer Schülerinnen und Schüler an den MINT-Fächern auf vielfältige Weise geweckt, denn die meist aktuellen mathematischen oder naturwissenschaftlich-technischen Fragestellungen knüpfen an die Erlebniswelt unserer Jugendlichen an und wecken so ihre Neugier an der Wissenschaft.

Abgekoppelt von der Notenbeurteilung können sich die Schülerinnen und Schüler völlig freiwillig und je nach Wettbewerb sogar in einer von ihnen selbst gewählten Lernumgebung der Lösung der einzelnen Aufgaben widmen. Deshalb fördern die MINT-Fachkräfte unserer Schule kontinuierlich die Teilnahme an einer Auswahl der inzwischen sehr vielfältigen Wettbewerbsangebote.

Im Rahmen eines „Känguru-Nachmittags“ bieten wir beispielsweise unseren Schülerinnen und Schüler an, mit Fachlehrerinnen und -lehrer und talentierten Schülerinnen und Schüler der Oberstufe für eine erfolgreiche Beteiligung an diesem gleichnamigen Mathematik-Wettbewerb zu trainieren. Der Förderverein unserer Schule unterstützt die Teilnahme aller Schülerinnen und Schüler der Klasse 5 am  „Känguru-Wettbewerb“ sowie am Naturwissenschaftswettbewerb „HEUREKA“, indem er die Teilnahmegebühr übernimmt.

Infolgedessen können wir uns Jahr für Jahr mit mehreren hundert Schülerinnen und Schüler über ihren Spaß am Engagement in verschiedenen MINT-Wettbewerben freuen, welches oft sogar von Erfolg gekrönt ist.

Unsere größten Erfolge lassen sich auf der aktuellen Seite und in den MINT-Fachbereichen unserer Homepage sowie in unserem Jahrbuch nachverfolgen.

DLR-Wettbewerb: Die Zeitkapsel

BIO_DLR_Zeitkapsel (c) DLR

2017 nahmen Schülerinnen und Schüler der 9d am Projekt "Zeitkapsel" der DLR teil. Der ausführliche Bericht kann als PDF über den folgenden Link aufgerufen werden:

Schülerin hat zum Thema Hirn etwas im Kopf -                 Junge Bonnerin siegt beim Regionalwettbewerb der Neurowissenschaften-Olympiade

Der Generalanzeiger berichtet:

 Von STEFAN KNOPP 

BONN . Wer kann die Zerebrallappen des Gehirns benennen? Die Schüler, die am Samstag beim regionalen Vorausscheid der achten „Deutschen Neurowissenschaften-Olympiade" teilnahmen, können das. Eine von ihnen ist Merle Göber vom Aloisiuskolleg aus Bad Godesberg. „Bio ist mein Lieblingsfach", sagte die 17-Jährige. Beruflich wolle sie auch gerne in Richtung Neurowissenschaften und Humanbiologie gehen. In der Mittagspause hatte sie ein gutes Gefühl für ihre bisherige Leistung, und am Ende stand sie tatsächlich als eine von drei Gewinnern fest und fährt zum nationalen Finale nach Heidelberg. 

Dort war die Elftklässlerin auch schon im vergangenen Jahr, schaffte es aber nicht zur internationalen Endrunde in Washington. Dieses Jahr findet die in Berlin statt, vielleicht wird es dieses Jahr etwas. Am Samstag schlug sie sich jedenfalls gut, sowohl beim schriftlichen Test als auch beim mündlichen auf dem Podium, wovor sie den meisten Bammel hatte. „Wenn man da etwas nicht weiß, dann direkt vor allen anderen." Am Ende kein Problem, ebenso wie der Neuroanatomie-Test, für den Modelle von Gehirn, Kopf und Wirbelsäule in einem Raum aufgebaut waren, verbunden mit Fragen, deren Antworten auf einem Bogen festgehalten werden sollten. 

Das Ganze fand im „Life & Brain Center" auf dem Gelände der Universitätskliniken auf dem Venusberg statt. Der Regionalwettbewerb ist für Schüler der Klassen 9 bis 13 aus Westdeutschland gedacht, es kamen Schüler aus Neuss, Ramstein, Bottrop, Wuppertal, Köln, Detmold, Mönchengladbach und anderen Städten. Aber das Gebiet ist groß: Auch vom Alexander-von-Humboldt-Gymnasium Bremen und Gymnasium Ritterhude bei Bremen waren Teilnehmer angereist. 

„Die meisten sind ein Jahr vor dem Abitur", sagte Beatrice Sandner vom Orga-Team. Teilnehmen könne bislang jeder Interessierte, da die Olympiade noch nicht so bekannt sei. „Die Lehrer nominieren Schüler, die registrieren sich, bislang sind keine weiteren Tests nötig." Wegen der kurzen Anreise kamen die meisten aus Bonn und Umgebung. Rebekka H. (17) und Leontinka R. (16) traten fürs Kardinal-Frings-Gymnasium an. Lieblingsfächer: Chemie und Bio. „Wir würden beide gerne Biomedizin oder Biochemie studieren", sagte sie, „und dann in die Forschung gehen." Sie waren in diesem Jahr aber „aus Spaß" dabei. Sie waren zuversichtlich: „Nächstes Jahr gewinnen wir." 

Die Aufgabenstellungen fanden sie recht anspruchsvoll. „Vor allem die molekulare Ebene ist schwer." Die Aufgaben hatte eine Jury zusammengestellt, die am Ende die Gewinner mitteilte. Neben der Bonnerin Merle fahren Jil Trampert vom Gymnasium Hermeskeil in Reinsfeld, Rheinland-Pfalz, und Jasmin Ross vom Gymnasium am Stefansberg in Merzig, NRW, zur nächsten Runde.

Rauchfrei ist cool!

be smart - don't start: Dr. von Hirschhausen am KFG Bonn (c) Regina Brodehser / angeknipst

Humorvoll und überaus motivierend haben am Dienstag, dem 7. November 2017, rund 450 Schüler_innen unserer Stufen 6, 7 und 8 sowie der Klasse 9d den Arzt, Autor und Kabarettisten Dr. Eckart von Hirschhausen erlebt. In der Aula des KFG warb von Hirschhausen mit einem launigen Bühnenprogramm für ein rauchfreies Leben und die Teilnahme am Nichtraucherwettbewerb „Be smart – don't start". Unter unseren Schüler_innen fand er hierbei starke Verbündete. Zahlreiche Wortmeldungen und Fragen zeugten vom großen Interesse und von scharfsinnigen und kenntnisreichen Einsichten des Publikums zu den Folgen der Nikotinsucht.

Wissenschaftsrallye der Uni Bonn

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Am Samstag, 4. Februar 2017, erhielten alle Schülerinnen und Schüler zwischen 13 und 17 Jahren die Möglichkeit bei der 10. Wissenschaftsrallye der Uni Bonn zu starten: https://www.uni-bonn.de/wissenschaftsrallye.

Anmeldung und Start erfolgten zwischen 10 und 11 Uhr im Meinhard-Heinze-Haus, Poppelsdorfer Alle 49, das bequem in 5 Minuten Fußweg vom Hauptbahnhof Bonn aus zu erreichen ist. Alle Teilnehmer erhielten einen Lageplan vom Ortsteil Poppelsdorf, auf dem die 12 Rallye-Stationen verzeichnet und in kurzen Fußwegen gut erwandert werden konnten. Besucht werden sollten z.B. die Volkssternwarte, ,das Meteorologische Institut, der Botanische Garten (Nees Institut), das Institut für molekulare Biomedizin oder die mathematischen und physikalischen Institute, um nur einige zu nennen. Die Institute ermöglichten den Schülern einen hervorragenden Einblick in ihre Arbeit und Forschung und stellten sie jeweils vor eine Aufgabe, die es zu lösen galt, um den entsprechenden Stationsstempel zu erwerben. Je nach Zeit und Interesse konnten die Teilnehmer die Rallye in schnellen 1,5 bis 2 Std. durchlaufen oder sich gemütlich bis zu 4 Std. Zeit lassen. Der Startpunkt war gleichzeitig auch der Zielpunkt der Rallye, die im übrigen kostenfrei war, und alle Zieleinläufer wirkten sehr zufrieden.

Achim Huntemann

Hans-Riegel-Fachpreis in zwei MINT-Fächern

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Die Facharbeiten von Annika B. in Biologie (3. Platz) und Linus H. in Informatik (2. Platz) sind von einer Jury aus renommierten Wissenschaftlern  der Universität Bonn aus zahlreichen Einsendungen ausgewählt worden.

Beide KFG-Schüler der Q2 wurden am Mittwoch, 31. August 2016, im Festsaal der Uni im Rahmen einer Feierstunde für ihre hervorragenden Leistungen geehrt und mit dem  Dr. Hans Riegel-Fachpreis ausgezeichnet.

Annika hatte eine Facharbeit mit dem Thema „Die künstliche Befruchtung im Hinblick auf das IVF- und ICSI-Verfahren in Deutschland“ vorgelegt.

Linus hatte die „Anwendung zellulärer Automaten für die Simulation von Verkehrssituationen“ erforscht.

Wir gratulieren den beiden recht herzlich zu ihrem grandiosen Erfolg!